Was bitte ist ein #Hashtag?

Autor
Dimitri Burkhard, Montag, 6. März 2017

Auf Social-Media-Plattformen wie Twitter, Instagram und Facebook zählen Hashtags längst zum Alltag. Auch KMUs können dieses Werkzeug durchaus sinnvoll einsetzen. Wir zeigen, wie.
 
Aber ganz von Anfang an: Ein Hashtag wird im Schweizerdeutschen oft als «Gartenhag» bezeichnet. Auf vielen Social-Media-Plattformen dient das #-Symbol dazu, bestimmte Begriffe und Wörter zu kennzeichnen, nach denen gezielt gesucht werden kann. Wer etwa auf Google nach #musicawards sucht, der wird mit einer Zusammenstellung von relevanten Beiträgen zu diesem Thema beglückt.

Clever gewählte Hashtags

Ähnlich einer Bannerwerbung macht es durchaus Sinn, sich gerade auch als KMU im Umfeld relevanter Hashtags zu platzieren. Insbesondere bei hitzig geführten Diskussionen, etwa auf Twitter, können clever gewählte Hashtags ein starkes Instrument darstellen.

Springen Sie spontan auf diese Trends auf und machen Sie neue Kunden oder Reporter auf Ihren Betrieb aufmerksam. Konkret loggen Sie sich mit Ihrem Firmenaccount auf Twitter ein und beobachten auf der linken Seite, welche Hashtags in der Schweiz aktuell diskutiert werden.

Wohlverstanden: Hashtags befinden sich nicht auf Ihrer eigenen Website, sondern dienen vielmehr dazu, neue Kunden von den sozialen Medien auf die eigene Website zu locken. Wenn Sie beispielsweise eine Landschaftsfoto von unterwegs mit dem Text «Unterwegs zu einem neuen Kunden» und dem Hashtag #inlovewithswitzerland auf Twitter teilen, werden automatisch zig-tausende von Nutzern auf Ihr Profil aufmerksam.

Tweet mit dem Hashtag #inlovewithswitzerland

Nur nicht untergehen

Wichtig hierbei ist die Wahl eines populären Suchbegriffs in Hashtag-Form. Ist das Wort zu allgemein gewählt (wie etwa #ferien), dann geht man schnell in der Masse unter. Nur schon der #skiferien ist viel klarer und schränkt den Interessentenkreis gekonnt ein.

Leute mit hoher Ski-Affinität können so auf simple Weise auf die Website eines Ski-Herstellers und/ oder Verleihs stossen, auf den sie ohne #-Kennzeichnung nie gekommen wären.

Unterhaltsame Tweets & Posts

Mit dem Einsatz zu vieler Hashtag-Schlagwörter kann man die Leser aber auch vergraulen. Gemäss einer Faustregel sind zwei bis drei Hashtags sinnvoll, wobei es bei Twitter eher ein bis zwei sein dürfen.

Und ganz wichtig: Originelle, lustige oder sonst wie unterhaltsame Tweets und Posts kommen bei interessierten Nutzern weit besser an als simpler PR- oder Marketing-Slang. Eine erhöhte Aufmerksamkeit bringen aber auch spannende Bilder, welche sich etwa via Instagram wunderbar mittels Hashtag verlinken lassen.

Und wenn sich dann nur schon ein Bruchteil aller Interessenten zu einem Kauf durchringt, dann sollte einer goldenen Hashtag-Zukunft nichts mehr im Wege stehen.

Beliebte Schweizer Hashtags

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