Acht Tipps für mehr Erfolg mit Ihrem "Call-to-Action"


17. Oktober 2018, Autor: Florian Müller, Online Marketing Manager bei localsearch

Wissen Sie über sogenannte «Call-to-Action» Bescheid? Unternehmen verwenden diese Handlungsaufforderungen, um Neukunden mittels Print- und Online-Massnahmen zum Kaufentscheid zu bewegen. Doch längst nicht jede Aufforderung zieht. Wie können Sie den Neukunden zum Kaufentscheid bewegen, ohne ihn abzuschrecken?

Viele Unternehmen verlassen sich auf einen "Call-to-Action" (kurz CTA) in Befehlsform wie "Sichern Sie sich jetzt...", "Greifen Sie zu!" oder "Bestellen Sie innerhalb der nächsten Minuten...". Die Wirkung auf die Konsumentinnen und Konsumenten ist jedoch umstritten. Überall stossen sie auf ähnlich klingende Aufforderungen. Dies untergräbt das Vertrauensverhältnis und sorgt für Ermüdungserscheinungen. 

Aus diesem Grund müssen KMU neue Strategien erarbeiten, um gleichzeitig Vertrauen ins Produkt oder in die Dienstleistung zu schaffen und den Kunden zum Kauf zu bewegen. Smarte Handlungsaufforderungen transportieren klar verständliche Leistungsversprechen und stellen zurückhaltend die Vorzüge eines Kaufs vor.


Wecken Sie das Interesse Ihrer Kunden

Ein konkretes Beispiel: Ein Kunde ist am Surfen, informiert sich über Ihre Produkte oder Dienstleistungen und verlässt mitten in der Suche die Website. Das Internet bietet so viele Reizpunkte, dass der Besuch von Webseiten teilweise mittendrin unterbrochen wird. Unglücklicherweise sind potenzielle Kunden im virtuellen Raum nicht so verlässlich, wie man es sich als KMU wünscht.

Hier kommen die Handlungsaufforderungen ins Spiel. Mit Hilfe eines "Call-to-Action" wie "Jetzt Rabatt sichern" oder "Gratis herunterladen" erregt man Aufmerksamkeit und motiviert die Kunden zu einer gewünschten Handlung. Während im Druck Coupons und Gutscheine mit Störelementen (sogenannten Störern) diese Aufgabe übernehmen, reicht im virtuellen Raum ein verlinkter Button.

Handlungsaufforderungen sind vielseitig einsetzbar (z.B. Abonnement eines Newsletters, Besuch eines Shops, Downloads etc.). Im Rahmen der Aufforderung muss der Nutzer zum Kauf/Konsum animiert und anschliessend belohnt werden. Kenntnisse über die eigene Zielgruppe öffnet dabei Türen. Folgende Fragen können helfen: Wer interessiert sich für meine Produkte/meine Dienstleistungen? Wie kann ich Interessenten persönlich abholen? Wie erziele ich eine positive Reaktion auf meine Handlungsaufforderung?

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Acht Tipps für mehr Erfolg mit Ihrem "Call-to-Action"


1) Punktgenaues Wording 

Es ist wichtig, dass Sie sich knapp, aber verständlich ausdrücken. "Reservieren" oder "Bestellen" sind direkte und handlungsbetonte Verben, die eine Aktion verlangen. Generische Buttons wie "Download", "Absenden" oder "Kaufen" und langweilige Verben wie "Einreichen" erzielen nicht den gewünschten Erfolg. Achten Sie auf eine unmissverständliche Formulierung!

Beispiele:

  • Aktionen: “Jetzt 25% Rabatt sichern!”
  • Offerten: “Holt mich mit einem tollen Angebot ab!”
  • Reservierungen: „Freien Tisch reservieren!“
  • Webinar: “Kostenloses Webinar nutzen!”
  • Kostenlose Testversionen: “XY 60 Tage gratis testen!”


2) Mit Elan! 

Verführen Sie den Nutzer mit begeisternder Tonalität zum Kauf! Manchmal reicht schon ein simples Rabatt-Angebot oder eine auffällige, emotionale Anrede. Unterschätzen Sie z.B. nicht die Strahlkraft eines sinnvoll platzierten Ausrufezeichens!


3) Probleme lösen 

Betonen Sie unbedingt die Vorteile Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung! Spart ein Kauf bzw. eine Inanspruchnahme Zeit? Oder kriegt der User etwas umsonst? Führen Sie alles ins Feld, was Probleme löst und die Dinge vereinfacht! Dann überzeugen Sie auch unwillige Nutzer.

 

4) Sprache, Layout und Tonalität 

Sprache und Layout Ihrer Seite sollten sich am Zweck und an der Zielgruppe orientieren. Frisch, bunt und kreativ für einen Kinderspielzeugshop, nüchtern für eine Anwaltskanzlei. Sie können darüber hinaus Interesse wecken, indem Sie den User zu Gewinnspielen o.ä. einladen.

 

5) Klare Handlungsaufforderung

Setzen Sie gezielt Tätigkeitsverben ein, die eine gewisse Dringlichkeit erzeugen! Zeitliche Begrenzung, Dringlichkeit und Ressourcenknappheit sorgen für eine erhöhte Bereitschaft des Kunden, schnell und im gewünschten Ausmass zu handeln.

Lead-Ins bereiten potenzielle Kunden auf Buttons vor und sollten deshalb von Ihnen genutzt werden! Ein kurzer Text über dem Button baut Vertrauen auf. Im Rahmen des Lead-Out sollten Sie noch weitere Hinweise - bspw. in Bezug auf die Datensicherheit - einstreuen, die den Besucher über den Ablauf der gewünschten Handlung informieren.


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6) Zahlen verwenden 

Zahlen sind einprägsamer und stärker als Worte. Ansprachen mit dezidierten Angeboten wie «Jetzt 20% Rabatt!» oder «Lieferung innert 1 Tag» vermehren das Kaufinteresse erheblich.

 

7) Auffällige Farben wählen 

Gestalten Sie den Button auffällig, dringlich und einladend! Ansprechende Farben, ein abgerundetes Erscheinungsbild und die richtige Verteilung von Licht und Schatten erhöhen die Klickrate enorm. Die Verfahrensweise eignet sich übrigens auch für Rabattcoupons, die dem User in Erinnerung bleiben und später eingesetzt werden sollen.

 

8) Richtige Positionierung 

Ein CTA muss mit dem Kontext im Einklang sein. Das bedeutet, dass sich die Aufforderung harmonisch ins grosse Ganze einfügen muss. Es ist nicht immer ratsam, den CTA strikt am Anfang der Seite zu positionieren. Der User sollte zunächst Ihre Produkte oder Dienstleistungen kennenlernen dürfen.

Stellen Sie sich diesbezüglich die Frage: Wie könnte man mich persönlich zu einer Handlung auffordern?

Ein Störer (Stör-Element auf Broschüren, Bildern etc) hingegen muss unbedingt sofort sichtbar sein und eine eindrückliche Wirkung auf den User erzielen. Möglich ist auch der Einsatz verschiedener Versionen für Bestands- und Neukunden.

 

Wie Sie das Potenzial von CTA-Buttons ideal ausnutzen

Den richtigen "Call-to-Action" (CTA) zu platzieren ist eine empfindliche Angelegenheit. Es gibt keine standartisierte Lösung, die immer funktioniert. Trotzdem lohnen sich CTAs, da sie den Besucher zu einer gewünschten Handlung ermuntern. Die tatsächliche Erfolgsrate (Abonniert der User den Newsletter? Kauft er ein Produkt? Interessiert er sich für weiterführende Informationen?) ist natürlich eng mit der Qualität und Positionierung des CTAs, aber auch mit den jeweiligen Einzelfällen verbunden.

Eines aber ist sicher: Mit einem auffälligen und durchdachten CTA sorgen Sie für einen Aha-Effekt beim User. Da ist es kein Wunder, dass sich Buttons und Störer in allen Formen und Farben im Druckbereich, Webdesign und Online-Marketing etabliert haben.

Einige Beispiele aus der Praxis:

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