«Ein Ritterschlag für das Hotel Rössli in Weggis, den «lieblichsten Ort der Welt»»


In einem der ältesten Hotels in Wäggis am Vierwaldstätter See ist bereits im 19. Jahrhundert der Kosmopolitismus eingekehrt. Viele Berühmtheiten wählten diesen Ort als Quelle der Erholung und Inspiration.

Wie wird man Hoteldirektor und was macht den Zauber dieser Position aus?

Seitdem ich 2003 als Student der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern (SHL) im Parkhotel Weggis gearbeitet habe, wohne und lebe ich hier. Es war mir eine große Freude, dass ich im Januar dieses Jahrs die Leitung des Wellness Hotel Rössli an meinem «Heimatort» übernehmen konnte. Auch wenn mein Aufgabenbereich klar strukturiert und geplant ist, so kommen doch fast täglich unerwartete und überraschende Herausforderungen auf mich zu, die spontan bewältigt werden müssen. Die größte Freude bereiten mir der Kontakt mit den Gästen und das Weitergeben und Weiterentwickeln unserer Idee von Gastlichkeit in einem guten Team. Gäste, die unsere Dienstleistungen schätzen und nach ihrem Aufenthalt im Hotel und dem Genuss unserer Küche im Restaurant zufrieden das Haus verlassen, sind das Schönste.

 

Wenn das Rössli eine Person wäre, dann wäre es ein Ritter

Das Hotel Rössli gehört zu den ältesten Hotels am Vierwaldstättersee. Seine Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1706 wurde dem Rössli vom Hohen Rat von Luzern das sogenannte Tavernenrecht verliehen. Fortan war der Rössli-Wirt berechtigt, seine Gäste nicht nur zu beherbergen, sondern auch zu bewirten - außerdem durfte im Rössli auch getanzt werden. Das Tavernenrecht war ein hohes Privileg, denn in den „Schenken“ durften seinerzeit nur Käse und Brot gereicht und nur Getränke vom eigenen Hof ausgeschenkt werden. Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert wurde 1898 durch einen Neubau ersetzt. Es ist dies die Zeit, in der kosmopolitische Touristen unsere Region mit ihrem besonderen, geradezu südländischen Flair entdecken, in der es Dichter, Musiker und Denker aus aller Welt nach Weggis zieht. Für den amerikanischen Schriftsteller Mark Twain war Weggis der „lieblichste Ort“ der Welt, der russische Musiker Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow zog sich hierhin zurück, um zu komponieren und die kämpferische Rosa Luxemburg schöpfte in Weggis neue Kraft.

 

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